Die Alternative: Nichtmetallische Wurzelstiftsysteme
VOCO unterstützt Zahnärztlichen Qualitätszirkel in Berlin bei Fortbildung zur postendodontischen Versorgung
Glasfaserverstärkte Composite-Wurzelstifte stellen längst eine von Zahnärzten zunehmend favorisierte Möglichkeit einer metallfreien postendodontischen Versorgung dar. Entsprechend groß ist das Interesse an Fortbildungsveranstaltungen zu diesem Thema. Zahnärztliche Qualitätszirkel sorgen auch hier für Aufklärung sowie Sicherung und stetige Verbesserung der Qualität in der Zahnmedizin auf möglichst hohem Leistungsniveau und unter Verwendung innovativer Dentalprodukte. Am 21. November traf sich ein von Zahnärzten aus ganz Berlin besuchter und von VOCO unterstützter Qualitätszirkel in der Praxisgemeinschaft „Zahnärzte im KantCenter“ in Berlin-Charlottenburg, um sich zum Thema „Nicht-metallische Wurzelstiftsysteme – Die ästhetische und funktionelle Alternative für die Therapie wurzelbehandelter Zähne“ weiterzubilden. Dabei zeichnete sich das Programm auch bei dieser Veranstaltung durch eine optimale Verknüpfung von Theorie und Praxis aus.
Die Vorteile glasfaserverstärkter Wurzelstifte
Den Auftakt zu dieser Veranstaltung machte Dr. Oliver Haß (VOCO, Wissenskommunikation) mit einem materialwissenschaftlichen Vortrag zum Thema „Postendodontische Versorgung mit glasfaserverstärkten Stiften“. Diese, so Haß, weisen eine Reihe von Vorteilen gegenüber Stiften aus anderen Materialien auf. So verfügen Wurzelstifte auf Basis von glasfaserverstärktem Composite im Gegensatz zu Metall- oder Keramikstiften über dentinähnliche mechanische Eigenschaften. Dies sorgt für eine wesentlich höhere Elastizität, wodurch es zu einer gleichmäßigen Verteilung der auftretenden Kräfte und damit zu einer Minimierung der Gefahr von Wurzelfrakturen kommt. Darüber hinaus verfügen diese Wurzelstifte über eine hohe Biegefestigkeit und damit eine hohe Ermüdungs- und Bruchresistenz. Mit ihrer zylindrisch-konischen Geometrie entsprechen sie der Wurzelanatomie und ermöglichen so eine substanzschonende Präparation. Glasfaserverstärkte Wurzelstifte zeichnen sich außerdem durch eine hohe Biokompatibilität aus und sind gegebenenfalls auch leicht zu entfernen, wogegen Metall- und Keramikstifte nur unter hohem Perforationsrisiko wieder entfernbar sind.
Rebilda Post System im Praxistest
Nach dem Vortrag von Dr. Haß erfolgte die Demonstration zweier postendodontischer Versorgungen mit dem Komplettset Rebilda Post System von VOCO. Hierbei wurde zum einen ein tiefzerstörter Zahn von der Stiftsetzung bis hin zum Stumpfaufbau versorgt. Zum anderen erfolgte das Setzen von zwei Stiften in zwei Zähnen innerhalb einer Behandlung. Beide Behandlungen wurden von Dr. Stefan Schwedt von der Praxisgemeinschaft „Zahnärzte im KantCenter“ durchgeführt und per Videokamera live in den Seminarraum übertragen. Dieses Fortbildungskonzept hat den Vorteil, dass alle Schritte und Aspekte des Behandlungsablaufs anschaulich und weitaus besser vermittelt werden als etwa durch Fotoserien oder Demonstrationen am Modell.
Empfehlungen und Übung für den Praxisalltag
Im Anschluss an die Behandlung diskutierte Dr. Schwedt mit den anderen Veranstaltungsteilnehmern den Einsatz postendodontischer Versorgungen und unterschiedlicher Stiftsysteme im Praxisalltag sowie damit verbundene Abrechnungsfragen und klinische Grenzfälle. Einen breiten Raum nahm auch die Diskussion über die korrekte adhäsive Befestigung von Wurzelstiften ein. Hierbei kam man zu dem Schluss, dass glasfaserverstärkte Wurzelstifte ausschließlich adhäsiv eingesetzt werden sollten, weil die Adhäsivtechnik insbesondere bei konischen Stiften die Retention erhöht und eine bessere Abdichtung zwischen Kanalwand und Stiftoberfläche gewährleistet. Abschließend hatten die Veranstaltungsteilnehmer die Möglichkeit, Rebilda Post System in einem kurzen Hands-on-Kurs zu testen und sich dabei von den Vorzügen dieses Komplettsets mit optimal aufeinander abgestimmten Komponenten zu überzeugen. Die Veranstaltung bot den Teilnehmern damit einen umfassenden und auf den Praxisalltag zugeschnittenen Einblick in das Themenfeld der postendodontischen Versorgung und wird von der KZV Berlin mit 5 Fortbildungspunkten bewertet. VOCO wird auch weiterhin dieses Veranstaltungskonzept unterstützen und damit einen Beitrag zur fruchtbaren Zusammenarbeit von Praxis, Wissenschaft und Industrie leisten.
Presse-Ansprechpartner:
Dr. Olaf Krems, VOCO GmbH – Public Relations
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