headerlineAngle
newsletterButton
Newsletter
 

Forschungsprojekte

Nano-Technologie in dentalen Füllungsmaterialien
In den letzten 10 - 20 Jahren haben sich starke Änderungen bei der Anwendung dentaler Restaurationsmaterialien ergeben. Alternativen zum Standard Amalgam, das durch potenzielle gesundheitliche Risiken stark in die Diskussion gelangt ist, sind direkte und indirekte zahnfarbene Versorgungen. Insbesondere die direkten Restaurationen mit plastischen Füllungsmaterialien (Composite, Compomere sowie Ormocer®e) haben eine dominante Stellung erlangt.

Die konventionellen Composite unterscheiden sich untereinander im Wesentlichen durch die Art und Größe der verwendeten Füllstoffe. In Makrofüller Compositen, als erste Entwicklungsphase und somit als älteste Vertreter der zahnfarbenen plastischen Füllungsmaterialien, werden Füllstoffe mit einer mittleren Partikelgröße von ca. 10 µm eingesetzt. Da große Partikel ein sehr gutes Oberflächen/ Volumenverhältnis haben, sind relativ hochgefüllte Composite mit guten Schrumpfungswerten das Ergebnis. Jedoch zeigen diese Materialien aufgrund der Inhomogenität zwischen Harzmatrix und Füllkörpern nur mäßige Bruchfestigkeiten und eine unzureichende Abrasionsresistenz. Ferner lassen sie sich sehr schlecht polieren, so dass sie auch für den Einsatz im Frontzahnbereich nur bedingt geeignet sind.